Kostenloses InDesign-Plugin · PDF/UA-1 · WCAG

Jedes Barriere-Problem im Dokument sehen. Kostenlos.

TagAlly Check führt dieselben fünfzehn Prüfungen aus wie TagAlly Pro und zeigt genau, was zwischen Ihrem InDesign-Dokument und einem barrierefreien PDF steht – jeder Befund mit Grund, mit der Norm dahinter und mit einem Klick, der direkt zur Stelle im Layout springt.

Kein Java, kein veraPDF, kein Hilfsprogramm. In Sekunden installiert, und alles läuft auf Ihrem eigenen Rechner.

Was es findet

Auf der Prüfseite wird nichts zurückgehalten. TagAlly Check ist keine Kostprobe mit drei von fünfzehn Prüfungen, sondern die vollständige Untersuchung – und meldet dieselben Befunde wie die kostenpflichtige Ausgabe.

  1. Grundlagen

    Metadaten
    Fehlender Dokumenttitel, fehlende Exportsprache
    Sprache
    Passagen ohne eigene Sprachauszeichnung, die ein Screenreader in der falschen Stimme liest
  2. Tag-Zuordnungen

    Absatzformate
    Formate ohne PDF-Export-Tag – der mit Abstand häufigste Grund, warum ein getaggtes PDF trotzdem durchfällt
    Reservierte Namen
    Formate, die wie ein Standard-Strukturtyp heißen und die InDesign stillschweigend umbiegt
  3. Text & Listen

    Listen-Abweichungen
    Örtliche Listenformatierung, die nie in der PDF-Struktur ankommt
    Getippte Listen
    Absätze, die mit einem von Hand getippten Aufzählungszeichen oder einer Nummer beginnen – im PDF entsteht dadurch kein Listen-Tag, und das Zeichen wird als gewöhnlicher Text vorgelesen
    Abstandsabsätze
    Leere Absätze und Tabulatorfolgen als Layout – jede davon wird zu einem leeren Element, das ein Screenreader ohne Inhalt ansagt
    Hyperlinks
    Verknüpfungen ohne Ziel, mit leerer Adresse, ohne Linktext oder mit der nackten Adresse als Beschriftung
  4. Überschriften

    Überschriften
    Fehlende H1, übersprungene Ebenen, eine Gliederung, die als Rauschen ankommt
  5. Artefakte & Schmuck

    Schmuckelemente
    Linien, leere Rahmen und Zierrat, die als Artefakt markiert gehören
  6. Alt-Texte, Tabellen & Kontraste

    Alternativtexte
    Bilder und Grafiken, zu denen ein Screenreader nichts sagen kann
    Tabellen
    Tabellen ohne Kopfzeile, in denen jede Zelle ihre Bedeutung verliert
    Kontrast
    Text unter dem WCAG-Verhältnis, gemessen gegen den tatsächlich dahinterliegenden Hintergrund
  7. Lesereihenfolge

    Artikel
    Lesereihenfolge, die unvollständig ist oder nie festgelegt wurde
    Objekte ohne Tag
    Objekte, die weder in der Lesereihenfolge noch unter den Artefakten stehen

Es zeigt die Stelle und erklärt den Grund

Eine Liste von Fehlernummern hilft niemandem. Jeder Befund nennt Seite und Objekt, führt den Matterhorn-Prüfpunkt oder das WCAG-Kriterium dahinter an und bietet einen Knopf, der die Stelle im Layout auswählt, damit Sie sie ansehen können.

Zwei Overlays machen das Unsichtbare sichtbar: Das eine färbt jede Grafik danach, ob sie einen Alternativtext hat, das andere zeichnet die Lesereihenfolge als nummerierte Plaketten über Ihre Seiten. Beide sind kostenlos, und beide sind der schnellste Weg zu verstehen, was ein Screenreader mit Ihrem Dokument anstellt.

Der Reifegrad-Balken sagt Ihnen, wie weit Sie sind. Er ist die ehrliche Antwort auf die Frage, die jeder Abgabetermin hervorbringt: Ist dieses Dokument fast fertig oder noch lange nicht?

Nehmen Sie die Befunde mit: als strukturierte Arbeitsliste kopieren oder als HTML-Datei neben Ihr InDesign-Dokument legen – aus dem Browser gedruckt, haben Sie etwas, das Sie einer Kollegin oder einem Auftraggeber geben können. Es ist eine Arbeitsliste, kein Nachweis; den erzeugt TagAlly Pro nach dem Export.

Und wenn eine Prüfung nicht entscheiden kann, sagt sie das, statt zu raten. Der Kontrast ist die einzige Prüfung, die einen Wert ausrechnet – Farben werden aus CMYK genähert, und welche Fläche unter der Schrift liegt, leitet TagAlly aus der Stapelfolge Ihrer Objekte ab. Wo ein Bild, ein Verlauf oder eine Transparenz das unmöglich macht, bittet TagAlly Sie hinzusehen, statt eine Zahl zu erfinden, und eine geprüfte Stelle geben Sie mit einem Klick frei. Diese Befunde tragen ein eigenes Etikett, „Prüfen“, damit sie nie wie ein Fehler aussehen, den Sie beheben müssten.

Wo Check aufhört und Pro anfängt

Die Grenze ist einfach, und wir sagen sie lieber offen, als dass Sie sie nach der Installation entdecken: TagAlly Check stellt fest, TagAlly Pro behebt. Alles, was Ihr Dokument nur ansieht, ist kostenlos. Alles, was es ändert, exportiert oder nachweist, ist das kostenpflichtige Produkt.

TagAlly Check

Kostenlos, und auf der Prüfseite vollständig

  • Alle fünfzehn Prüfungen, in voller Tiefe
  • Sprung zur Fundstelle im Layout
  • Overlays für Alt-Texte und Lesereihenfolge
  • Befundliste in der Zwischenablage oder als Datei
  • Dokumenttitel und Sprache setzen
  • Eine Kontraststelle nach Sichtprüfung freigeben

Kostenlos

Wenn Sie Ihre Befunde von Hand in InDesign beheben, genügt TagAlly Check, und es bleibt kostenlos. Wenn Sie das lieber nicht möchten – und wenn Sie ein Schriftstück brauchen, das das Bestehen belegt –, dann ist TagAlly Pro dafür da. Sie können es 30 Tage kostenlos testen.

TagAlly Pro ansehen

Das eine, was Check nicht liefern kann

Seit 2026 verlangt der European Accessibility Act keine guten Absichten, sondern Nachweise. TagAlly Pro exportiert Ihr PDF, bessert nach, was InDesign auslässt, prüft das Ergebnis mit veraPDF gegen PDF/UA-1 und schreibt ein Prüfprotokoll: maschinelles Urteil, jede verletzte Regel in Klartext, dazu die Checkliste der Punkte, die keine Maschine beurteilen kann, fertig zum Unterschreiben.

Dieses Protokoll ist es, was Sie einem Auftraggeber oder einer Behörde übergeben. Es ist zugleich der Grund, warum es TagAlly Pro gibt, und der eine Teil des Ablaufs, den die Gratis-Ausgabe bewusst nicht übernimmt.

So läuft der vollständige Ablauf

Voraussetzungen

Adobe InDesign 2025 oder neuer, unter macOS oder Windows. Das ist die ganze Liste. TagAlly Check braucht kein Java, kein veraPDF und kein Hilfsprogramm, weil es das InDesign-Dokument nie verlässt – und es verlangt überhaupt keinen Netzzugriff, was Sie im Plugin-Manifest nachlesen können, bevor Sie es installieren.

Ihre Dokumente bleiben, wo sie sind. TagAlly Check liest Ihr geöffnetes InDesign-Dokument und schreibt nirgends etwas hinein außer Dokumenttitel und Sprache, und auch das nur, wenn Sie es verlangen.

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